- Innovative
Finanzprodukte Spreadbetting
- Spread Betting -
Wetten auf den Unterschied
- Wie funktioniert
Spread Betting?
Gewinnen bei jeder Marktlage mit Hebelprodukten der
3. Generation
Spread Betting
Grundsätzlich kennt man Wetten im spread betting,
oder Spreadwetten genannt, für 2 Bereiche: In der Form
von Sportwetten und als Finanzwettten oder
Börsenwetten der 3. Generation. Dabei ist das Prinzip
in beiden Fällen dasselbe und auch ganz einfach zu
verstehen.
Der Anbieter von Spreadwetten (die Plattform) setzt
eine Quote (Richtig: Den Spread, wir bleiben hier aber
bei Quote) fest, mit der die Zukunft einer Aktie oder
einer Commodity beschrieben wird; oder auch das
Ergebnis einer Sportveranstaltung. Der Wetter kann
sich nun entscheiden, ob er glaubt dass Ergebnis wird
besser oder gar schlechter ausfallen, oder sei es,
dass er glaubt der Wert (oder das Sportergebnis) liege
oberhalb des Quotenwertes oder darunter. Was hier auf
den ersten Blick etwas verwirrend klingt, ist in
Wirklichkeit ganz einfach!
Am besten ist wohl die Erklärung an Hand eines
praktischen Beispieles: Wir wetten auf den Stand des
Dax, im Zeitraum einer Woche. Der Zeitraum kann im
übriegen beliebig sein (Tag, Woche oder Monat). Dazu
haben wir einen aktuellen Stand Verkauf /Kauf z.B.
6000 auf 6002 wir müssen uns nun nur noch entscheiden,
glauben wir, dass der Dax in einer Woche oder am Ende
der Laufzeit über der Marke oder unter der Marke
steht? Wenn wir der Meinung sind, dass der Kurs des
Dax`es am Ende der Laufzeit darüber ist kaufen wir und
wenn wir meinen der Kurs wird darunter sein verkaufen
wir.
Bei Spread Betting wird auf die
Differenz/Unterschied auf die (engl.: Spread) zu einem
Kurs gewettet und die Quote (Gewinn) ergibt sich aus
dem Unterschied zwischen zum tatsächlich eintreffenden
Kurs am Ende der Laufzeit.
Den Ursprung hatte das Spread Betting im
Finanzbereich. Als Spread wird dabei der Unterschied
zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufskurs z.B. einer
Aktie oder eines Indices bezeichnet.
In den Finanzmärkten nennt der Aktienhändler eine
Kursspanne (Quote), zu der er entweder bereit ist die
Aktie zu kaufen bzw. bereit ist aus seinem Bestand die
Aktie zu verkaufen. Innerhalb dieser Spanne, sind das
Risiko und die Marge des Aktienhändlers
berücksichtigt.
Zur Beschreibung soll auf den Dax gewettet werden.
Es wird vom Investor (Anleger) davon ausgegangen, dass
am Ende des Monats der Dax einen Wert zwischen 6.250
zu 6.300 haben wird.
Der Spread Betting Anbieter würde dann z.B.
folgenden Spread auf den Dax für den letzten Tag des
Monats stellen:
6.248 zu 6.252
Der Wetter (Anleger) hat nun die Möglichkeit darauf
zu Wetten, ob der Dax oberhalb oder unterhalb dieses
Spreads am Monatsende sein wird.
· Verkauf des Spread, wenn der Anleger der Meinung
ist, dass der Dax unterhalb von 6.248 sein wird
· Kauf des Spread, wenn der Anleger der Meinung
ist, dass der Dax oberhalb von 6.252 sein wird
Ein besonderer Reiz liegt in der Möglichkeit, dass
beim Spread Betting auch auf fallende Kurse gesetzt
werden kann. Der Anleger also somit ganz einfach an
allen Börsenphasen partizipieren kann.
In dem oben genannten Beispiel soll davon
ausgegangen werden, dass der Dax sinkt und deshalb
„Verkauft“ („Short“ gehen) man den Spread zu 6.248.
Als Investition beabsichtigt man €1,- pro
Basispunkt zu setzen. Somit ergibt sich ein
Investitionsvolumen (Handelsvolumen) von €6.248,-.
Allerdings ist es nicht notwendig, dass 100% der
Investitionssumme (Handelsvolumen) hinterlegt werden
muss. Spread Betting Broker begnügen sich mit einem
Anteil (Margin – Kaution).
Die Sicherheitshinterlegung beträgt bei den meisten
Plattformen oft 5% von €6.248 = €312,- Diese
Sicherheitshinterlegung wird dem Anleger nach dem er
die Position geschlossen hat sofort auf seinem Konto
wieder gutgeschrieben.
Eine Woche später ist die Prognose eingetroffen und
der Dax ist auf 6.150 gefallen und der
Spread-Bet-Broker bietet einen Spread von 6.148 zu
6.152 an.
Um den Spread zu schliessen, wird zu 6.152 gekauft.
Das Investment beträgt entsprechend €6.152,-
Die Marge (Gewinn) an diesem Handel ist €6.248
minus €6.152 = €96,-
Bei einem Einsatz von €312,- und einem Gewinn
entspricht dies einem Prozentsatz von 30,7%
Allerdings sollte jedem klar sein, dass hohe
Gewinnpotentiale immer auch hohe Verlustpotentiale
bedeuten.
Aus diesem Grunde werden sehr umfangreiche
Registrierungsprozesse vorgenommen, bei denen der
Spieler über die Risiken aufgeklärt wird und auch
seine Identität zweifelsfrei festgestellt wird.
Zusätzlich werden vom Anbieter auch Stop-Loss
Punkte automatisch eingeführt, die zwischen 10 und 20%
je nach Anbieter liegen können. Wird dieser Stop-Loss
Punkt unterschritten, so wird automatisch verkauft, um
das potentielle Verlustrisiko zu minimieren.